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Futsal Team des ZfH bei der Euroijada in Paris - ungeschlagen ausgeschieden!

Von links nach rechts: Stefan Sandbrink, Vedat Hasani, Jonathan Theilen, Simon Glüsenkamp, Dominic Jung, Lucas Bollwein, Christian Scharnhorst und Abdelsalam Noureldin.

Für die Futsaler des Zentrums für Hochschulsport ging es am vergangenen Wochenende in die Stadt der Liebe: Paris war der Austragungsort des größten internationalen Sportturniers für Studierende, der Euroijada. Knapp 1200 Studierende aus 21 Ländern nahmen zwischen dem 03. und 05. November an neun unterschiedlichen Disziplinen teil, u.a. auch Futsal.

Hinter Futsal verbirgt sich die offiziell vom Weltverband FIFA anerkannte Variante des Hallenfußballs. Das Spiel gilt als schnell und intensiv und wird mit einem kleineren Ball auf zwei Handballtore gespielt. Beim Hochschulsport wird Futsal schon seit mehreren Jahren angeboten. Auch in diesem Wintersemester gibt es wieder einen Kurs und einige Übungsgruppen. Simon Glüsenkamp übernahm den Kurs als Trainer im Sommer von Dominic Jung. Beide organisierten zusammen den Ausflug nach Paris, nachdem bereits im vergangenen Jahr die Teilnahme an der Euroijada ein Highlight für die Kursteilnehmer war.

Mit dem Bulli machten sie sich zusammen mit sechs weiteren Spielern auf den Weg Richtung französische Hauptstadt. In der Vorrunde traf das ZfH-Team dann gleich zu Beginn auf ein echtes Top-Team: die University of Beirut, Libanon. Eine Mannschaft gespickt mit hochverlangten Futsalern, angereist mit knapp 20 Mann, Trainern und Physiotherapeuten. Die Partie entwickelte sich zu einem hochklassigen Spiel, bestaunt von einigen Zuschauern in einer Halle in einem Pariser Vorort. Vorne effizient und hinten stabil rangen die Männer um Betreuer Stefan Sandbrink den haushohen Favoriten nieder: 3-2 der Endstand nach 24 Spielminuten. Eine echte Sensation, war die Mannschaft noch im vergangenen Jahr ohne Punkt von der Euroijada zurückgekehrt.

Nachdem der zweite Gruppengegner nicht antrat, standen sechs Punkte nach zwei Spielen auf dem Konto. Im entscheidenden letzten Gruppenspiel hätte schon eine knappe Niederlage mit nur einem Tor Unterschied zum Weiterkommen gereicht. Doch auf Grund eines Sitzstreikes konnte die Partie stundenlang nicht angepfiffen werden. „Als der Veranstalter drohte die streikende Mannschaft von der Polizei abführen zu lassen, mussten wir reagieren. Die Euroijada ist eine Spaßveranstaltung. Keiner soll hier Probleme mit der Polizei bekommen“, erklärt Dominic die Entscheidung, dass letzte Spiel nicht anzutreten. „Zwar hatten wir am Ende nur ein Spiel, ja, aber keiner hat sich verletzt, wir sind ungeschlagen und alle hatten unheimlich viel Spaß. Der Trip war mal wieder ein voller Erfolg."