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European Universities Games 2022: Bronze für Hannover

European Universities Games 2022: Bronze für Hannover

© adh

Vom 17. – 30. Juli 2022 fanden die ersten European Universities Games (EUG) seit 2018 in der polnischen Stadt Lodz statt. Bei den EUG handelt es sich um eine internationale studentische Multisportveranstaltung, bei der Wettkämpfe in verschiedenen Sportarten an einem Ort ausgetragen werden – ähnlich den Olympischen Spielen.

Mit insgesamt 5.000 Teilnehmenden aus 40 Ländern schrieben die EUG in diesem Jahr Geschichte: Studierende aus über 400 Hochschulen kämpften in 20 Sportarten um Medaillen und persönliche Bestleistungen.

Für die Leibniz Universität Hannover traten vier Athlet:innen in den Kampfsportarten „Judo“ und „Teakwondo“ an. Die Promotionsstudentin der Wirtschaftswissenschaften Robyn Blake-Rath konnte im Taekwondo in der Disziplin Kyorugi überzeugen und sich die Bronzemedaille sichern.

Die deutsche Delegation trat mit 396 Teilnehmenden – darunter 335 Sportler:innen – aus 46 deutschen Hochschulen/ Wettkampfgemeinschaften (WGs) an und stellte somit das drittgrößte EUG-Team. Deutschland startete in insgesamt 19 Sportarten durch, konnte 33 Podestplätze für sich gewinnen und in der Nationenwertung den elften Rang belegen.

Der Leiter des Zentrums für Hochschulsport in Hannover, Sebastian Knust, war als Delegationsleitung des deutschen Teams durchgängig in Lodz. Er koordinierte die Arbeit des Supportteams vor Ort, wahrte die Interessenwahrnehmung der deutschen Teams, war mit dem Kontaktaufbau und der -pflege zu den Verantwortlichen befasst und vertrat das deutsche Team bei repräsentativen Aufgaben bei offiziellen Anlässen. Im Nachgang der Spiele zieht Sebastian Knust eine positive Bilanz: „Glückliche Gesichter, professionelle Rahmenbedingungen und Sportarten auf hohem Niveau – die EUG 2022 in Lodz waren ein voller Erfolg. Sie haben die Teilnehmer:innen aus ganz Europa vereint und den internationalen Austausch ermöglicht. Der enorme Zuspruch und die starke Beteiligung an den EUG zeigen das Interesse der Studierenden, sich – nach zwei Jahren Pandemie – international im fairen Wettkampf zu messen. Die deutschen Athletinnen und Athleten konnten dabei sehr positive Akzente setzen und haben vielfach die in sie gesetzten Erwartungen übertroffen.“

In zwei Jahren werden die nächsten EUSA Games in den ungarischen Städten Miskolc and Debrecen abgehalten.

Verfasst von ZfH